Jack & Clara · Band 4
Familiensaga · Schicksalsdrama
Die Tochter der Sturmnacht
Überarbeitete Neuausgabe von „Im Schatten des Sturms“
Eine Sturmnacht nahm ihr die Herkunft. Ein Glas Punsch nahm ihr die Erinnerung.
Eine Sturmnacht nahm ihr die Herkunft. Ein Glas Punsch nahm ihr die Erinnerung. Was bleibt, ist ein Kind, das eine mächtige Familie nicht will.
Gewitternacht in der Toskana. Im Ospedale San Giacomo fällt der Strom aus, zwei verletzte Schwangere liegen nebeneinander. Nur ein Kind schreit. Niemand fragt nach Namen. Eine Nonne trägt es hinauf ins Kloster Santa Chiara.
Clara wächst zwischen Psalmen und Brotteig auf und sagt auf dem Pausenhof: „Ich habe ganz im Gegenteil viel mehr Mütter als du!“ Mit achtzehn geht sie nach Innsbruck, in die verschuldete Konditorei der alten Frau Gruber, und verspricht, den Laden zu retten. Für die Pfarre, nicht für sich.
Das Haus gehört den Bernardis. Sie wollen abreißen. Jack Bernardi, der Sohn, kommt wegen der Croissants, kostet ihre Zitronen-Mascarpone-Torte und kommt wieder. Er lässt sie in dunkelblaue Seide kleiden und nimmt sie mit in seine Welt: Gala, roter Teppich, ein Club, in dem niemand auf die Uhr sieht.
Clara erwacht in einem fremden Bett, Blut auf dem Laken. Die Party hat es offiziell nie gegeben. Jack weiß nicht mehr als sie. Nur, dass er an jenem Morgen gegangen ist.
Wochen später zeigt der Test zwei Linien. Jacks Mutter wirft Geldscheine auf die Theke: „Das Kind muss weg!“ Clara legt die Scheine Kante auf Kante und sagt: „Nie.“
Was ist in jener Nacht geschehen? Und wie weit reicht der Schatten eines Sturms, der vor über zwanzig Jahren tobte?
Verwechselt in der Sturmnacht · Findelkind aus dem Kloster · Die Konditorin und der Erbe · Eine junge Mutter gegen eine mächtige Familie · Gefundene Familie · Happy End garantiert
Warmherzig, dunkel in der Mitte, versöhnlich am Ende: ein romantisches Familiendrama ohne explizite Szenen. Inhaltshinweis: heimlich verabreichte Drogen, eine Nacht ohne Erinnerung und ihre Folgen, Tod bei einer Geburt.

